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WISSENSCHAFTLICHE PROJEKTE

Der Raum der Kunst | mehr

Das Postdoc-Projekt Der Raum der Kunst untersucht ‚Raum‘ als zentrale Kategorie der Bildhauerei. Ausgangspunkt ist die Feststellung, dass zwar in den Gesellschaftswissenschaften das Interesse am Raum seit etlichen Jahren stetig zunimmt, die Kunstwissenschaft jedoch bisher kaum auf den ‚spatial turn‘ anderer Disziplinen reagiert hat. Gerade für die plastischen Künste aber, die in der Moderne eine beispiellose räumliche Expansion erlebten, böte es sich an, die Produktion von Raum als eine besondere Art der ästhetischen Sinnstiftung zu begreifen. Mit dieser Perspektive ist zugleich ein Kontrapunkt zu kunstwissenschaftlichen Analysen gesetzt, die mit dem Leitbegriff des Bildes operieren und so gerade das Spezifische einer objektgebundenen Kunst verfehlen, die ihren Werken Bildlichkeit zugunsten von Raumbewusstsein entzieht. 

Forschungsexposé (PDF)

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Kunstautonomien. Luhmann und Bourdieu | mehr

Fast gleichzeitig (1992 und 1995), jeweils gegen Ende ihrer wissenschaftlichen Produktion, haben Luhmann und Bourdieu umfangreiche Kunstsoziologien vorgelegt, mit denen frühere Überlegungen zum selben Thema zusammengeführt und abgeschlossen wurden. Erstmalig seit Adornos »Ästhetischer Theorie« verfügt die Disziplin damit wieder über Entwürfe, die das Phänomen »Kunst« in eine universalistisch angelegte Gesellschaftstheorie einzubetten versuchen. Beide Ansätze kreisen dabei im Kern um das Problem der Kunstautonomie, geben ihm aber eine deutlich unterschiedliche theoretische Fassung. Das Angebot des Theorienvergleichs ist eine kunstwissenschaftlich fruchtbare Verständigung über den Begriff der Kunstautonomie, zugleich aber auch eine soziologisch verwertbare Kontrastierung und Ergänzung system- und feldtheoretischer Positionen.

Auszug: Christian Hartard: Differenz der Differenz. Luhmann und Bourdieu: Zwei Soziologien des Unterschieds (PDF)
Rezension: Pascal Geißler in: Sociologica Internationalis. Europäische Zeitschrift für Kulturforschung 50, 2012, S. 1-2, 234-236 (PDF)

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Neuperlach. Utopie des Urbanen | mehr

Die Studie beleuchtet aus einer ideologiekritischen Perspektive die Planung, Zielsetzung und Realität der Münchner Trabantenstadt Neuperlach und stellt die zugrundegelegten Kon­zeptionsprämissen in einen zeitgenössischen urbanistischen Kontext. Die Arbeit schließt damit eine Lücke in der städtebaulichen Nachkriegsgeschichte Münchens und bietet zugleich eine exemplarische Analyse der Gründe, die der ersten Generation deutscher Trabantenstädte zu einer gewaltigen Kluft zwischen fortschrittsoptimistischen Versprechen und gebauter Wirklichkeit geführt haben.

Volltext der Arbeit auf dem Server der Universitätsbibliothek München (PDF)
Abbildungsteil (PDF, 12 MB)
Forschungsbericht (PDF)

Christian Hartard: Komm, wir bauen eine Stadt. Einige Stadtrandbemerkungen aus München-Neuperlach. Wie in den 1960er-Jahren der Traum vom Urbanen am Verfall des öffentlichen Raums scheiterte (PDF)
In: Mitteilungen der Geographischen Gesellschaft München (Sonderheft), 2006, S. 60-73

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Missing Image | mehr

Skizze für ein Symposium und eine Ausstellung

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Grenzen der Universalisierung | mehr

Skizze für ein Symposium oder eine Ringvorlesung

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